| Überprüfung und Qualifizierung der künftigen Eltern in der Reproduktion mit Dritten |
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Überprüfung und Qualifizierung der künftigen Eltern in der Reproduktion mit DrittenVon Fangen wir mit der öffentlichen Meinung an. Da ich in den letzten zwei Jahren staatliche Gesetzgebung darüber entworfen und befürwortet habe, ist es mir bewusst, wie viele verschiedene Meinungen der Rechtgeber und deren Auftraggeber in diesem Bereich haben. An einem Ende des Spektrum sind Leute, die glauben, dass keiner Embryen oder Gebärmütter von Dritten benutzen sollte, um eine Familie zu schaffen. Am anderen Ende sind die, die glauben, dass jeder die Möglichkeit haben soll, Kinder auf jede beliebige Weise zu haben, inklusive Reproduktion mit Dritten, ohne Beschränkungen oder Bestimmungen. Selbst Personen, die die Benutzung von Dritten im Schaffen von Familien sind getrennt. Manche glauben, dass nur verheiratete heterosexuelle Ehepaare dies erlaubt bekommen sollen, die durch eine Hausuntersuchung (wie bei Adoption) überprüft worden, und die absolut auf keine andere Weise Kinder haben können. Andere glauben, dass jeder, darunter auch fruchtbare heterosexuelle Paare, Singles, homosexuelle Paare usw. dies machen, sollte erlaubt haben, ihre Familie auf diese Weise ohne Qualifizierungen oder Bestimmungen zu schaffen. Es gibt keine einzige Meinung, die die öffentliche Meinung neutralisiert, und es gibt weder richtige, noch falsche Lösungen für die vielen unterschiedlichen Meinungen über dieses Thema zur Zeit. Die Wirklichkeit ist, dass im Moment die einzige Meinung über unterstützte Reproduktion mit Dritten, die einem wichtig sein sollte, ist seine eigene Meinung. Wenn Sie mit dieser Idee einverstanden sind und möchten alle dazugehörige Konsequenzen akzeptieren, sollen Sie sie nach Wunsch als eine potentielle Möglichkeit, eine Familie zu schaffen, in Erwägung ziehen. Zur Zeit ist die Welt des Rechts so geteilt, wie die öffentliche Meinungen. Vergessen Sie nicht, die Gesetzgebung des Staates bestimmt die rechtliche Ermittlung der Abstammung und der Vollstreckbarkeit des Leihmutterschaftsvertrages, wo die Leihmutter lebt und/oder das Kind gebärt. Da jeder Staat unterschiedliche Gesetzgebung hat, sind künftige Eltern nur insofern geeignet, wie das Recht erlaubt. In manchen Staaten, die Leihmutterschaftsverträge erlauben, wird nur bestimmten Typen von künftigen Eltern erlaubt, vollstreckbare Leihmutterschaftsverträge abzuschließen (z.B.-Ehepaare). In anderen Staaten ist Leihmutterschaft rechtlich verboten und keiner darf auf diese Weise Kinder bekommen. In meisten Staaten, wie in Minnesota, existiert keine Gesetzgebung, sodass es keine ausdrücklichen Begrenzungen darüber gibt, wer eine Leihmutter benutzen darf. Da es auf Grund fehlender entsprechender Gesetzgebung oder Präzedenzrechts unsicher ist, ob Leihmutterschaftsverträge in Minnesota vollstreckbar sind, kann heutzutage jeder als künftige Eltern einen Leihmutterschaftsvertrag in Minnesota abschließen. Trotz Fehlen formaler Beschränkungen über den Typ der Personen, die künftige Eltern sein dürfen, existieren dabei bestimmte praktische Fragen. Zum Beispiel spielt das Alter, Gesundheit, Einkommen, Familienverhältnisse, und künftiger Erziehungsplan eine Rolle darin, wie erfolgreich und passend ihre Versuche sein werden, eine Familie aufzubauen. Leihmutterschaft ist immerhin ein gezwungenermaßen kooperativer Prozess, der auf solche Weise durchgeführt werden soll, die gesund und passend für alle Parteien ist. Dies betrifft nicht nur künftige Eltern, aber auch die Leihmutter und das Kind. Da jedoch keine dieser Erwägungen jemanden hindern kann, ein Kind auf natürliche, nicht unterstützte Weise zu bekommen, denken viele Leute, dass sie auch keine Rolle spielen sollten, wenn jemand unterstützte Reproduktion unternehmen möchte. Dies ist auch Frage der vielverbreiteten Meinung und nochmals, ist nur die Meinung der potentiellen künftigen Eltern in heutigen rechtlichen Umständen bedeutsam. Trotz Fehlen von formalen rechtlichen Beschränkungen gibt es formelle und informelle Richtlinien für Reproduktion mit Dritten, die bereits existieren und die weiter durch bestimmte Berufe und Gruppen entwickelt werden, die sie regeln. Das American Society of Reproductive Medicine (ASRM), hat zum Beispiel nationale ethische und Anwendungskommissionen, die Richtlinien für verantwortliche Praktiken in reproduktiver Medizin ausarbeiten und vorschlagen. Es existiert auch das Society for Assisted Reproductive Technology (SART), das ähnlich arbeitet. Verantwortungsvolle Fertilitätskliniken im ganzen Lande folgen generell den ethischen und "angemessenen Verhalten"-Regelungen, die durch diese verschiedenen Kommissionen verkündet werden, obwohl keine formelle Kontrolle oder Vollstreckungsmechanismen existieren. Diese Programme werden nicht durch nationale organisatorische oder regelnde Kommissionen kontrolliert, und sie sind unterschiedlich. Zwei primäre Faktoren bestimmen die Beschränkungen und/oder Qualifizierungen für künftige Eltern, die jede Agentur erzwingt. Der erste ist das persönliche Gewissen (oder dessen Fehlen) der Person/en, die diese Agenturen leiten, der zweite sind verschiedene Haftungsfragen, die in gelegentlichen Gerichtsklagen entstehen, die gegen solche Agenturen wegen fahrlässiger oder fragwürdiger Praktiken entstehen. Zum Beispiel wurde eine Agentur erfolgreich durch eine Leihmutter wegen Fehlens von angemessener Überprüfung eines allein stehenden Elternteils verklagt, der das Sorgerecht bekommen hat und danach das Kind missbraucht hat. Als Ergebnis zwingen viele Agenturen alle künftigen Eltern, bestimme Qualifizierungen und Überprüfungsprozeduren zu bestehen, wenn sie ihre Dienste benutzen möchten. Obwohl die Qualifizierungsprozesse variieren, gibt es jedoch bestimmte psychologische und emotionale Probleme, die Reproduktion mit Dritten belasten. Unter anderem muss jeder künftige Elternteil wollen, eine "Fremde" in sein Leben zu willkommen und mit ihr eins der intimsten und persönlichsten Ereignisse seines Lebens zu teilen. Weiterhin müssen alle künftige Eltern ein Kind zu akzeptieren und als eigenes großzuziehen, das genetisch nicht mit (1) ihm oder ihr oder (2) seiner Partnerin oder ihrem Partner verwandt sein könnte. Letztendlich, da die Schwangerschaft und Geburt eines Kindes natürlich unvorhersehbar ist, müssen sie flexibel sein und ein Kind/Kinder akzeptieren zu wollen, die aus der Schwangerschaft resultieren, unabhängig von denen Anzahl und psychischen oder körperlichen Zustandes. Immerhin ist dies die Geburt deren Kindes, und Akzeptierung dieses Kindes kann nicht und soll nicht bedingt sein. Alle künftigen Eltern müssen sich mit solchen Fragen gut fühlen und müssen für sie gut vorbereitet sein, bevor sie mit der unterstützten Reproduktion mit Dritten anfangen. Es ist offensichtlich, dass diese Fragen am besten durch ein passendes psychologisches Überprüfen bewertet und angesprochen sind. Obwohl solche Untersuchungen nicht erforderlich sind für diejenigen, die Eltern ohne ärztliche Hilfe werden, ist es wichtig in dieser Art Reproduktion. Es könnte ungerecht scheinen, und es könnte auch ungerecht sein, aber alle teilnehmenden Experten stimmen zu, dass dies notwendig ist. (Dieser Artikel ist keine rechtliche Beratung und es soll darauf nicht als auf solche verwiesen werden. Jede Familie und Vertrag ist einzigartig, also sollen Sie einen kompetenten Anwalt einstellen, der Sie genau über Ihren Fall beraten wird.) Herr Snyder ist ein Anwalt, der sich im Bereich Recht der unterstützten Reproduktion und der Leihmutterschaft spezialisiert. Falls Sie Fragen oder Probleme haben, die Sie möchten, dass er in nächsten Ausgaben bespricht, können Sie ihn erreichen unter: Snyder Law Firm Copyright © 2004 von Law Office Steven H. Snyder. Alle Rechte vorbehalten |







